Queen Camilla
Immer Ärger mit Harry? Camilla ist von ihrem Stiefsohn dauer-genervt. Bildrechte: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Isabel Infantes

Charles-Ticker Alles Fake? Das denkt Camilla über Harrys Treffen mit König Charles

23. Februar 2024, 17:29 Uhr

Was gibt es Neues bei König Charles III.? Wie steht es um seine Gesundheit? BRISANT mit den News im Charles-Ticker.

23.02.2024 |

Nach Charles' Schockdiagnose setzte sich Prinz Harry sofort ins Flugzeug, um seinem an Krebs erkrankten Vater beizustehen. Welch rührende Geste, urteilten Presse und Royal-Fans. Königin Camilla fällt ein weniger schmeichelhaftes Urteil über seinen Besuch.

Sie sagt: Alles Fake - Harrys Blitzbesuch war ein reiner PR-Gag in eigener Sache. Das zumindest wollen Palast-Insider wissen, wie "National Enquirer" berichtet.

Mickrige 30 bis 45 Minuten sollen sich Vater und Sohn unterhalten haben. Danach ging es für Charles nach Sandringham, für Harry zurück über den großen Teich.

Was Camilla bitter aufstieß?

  1. Harry soll seinen Besuch nicht angekündigt haben. "Ihre Majestät war wütend, dass Harry von seinem noblen Haus in Kalifornien einflog, ohne die Genehmigung des Palastes einzuholen - und er kam mit einer bestimmten Haltung", so die anonyme Quelle.
  2. Harry habe darauf bestanden, "unter vier Augen" mit seinem Vater zu reden. Heißt: Raus mit Camilla, der verhassten Stiefmutter. Diese Forderung soll die Königin "empört" haben.

Die Stimmung zwischen Harry und Camilla hat damit wohl einen neuen Tiefpunkt erreicht. Seit Jahren ist das Verhältnis zwischen den beiden angespannt - um nicht zu sagen "eisig", spätestens seit Harrys Skandal-Bio "Spare". Der Insider fasst es so zusammen: "Sie muss seit Jahren eine Menge Spott von Harry einstecken. [...] Aber die Krebserkrankung ihres Mannes als PR-Gag für den 'liebenden Sohn' auszunutzen, war der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte."

12.02.2024 | König Charles: Fiese Betrugsmasche auf Amazon

König Charles bleibt aktuell nichts erspart: Auf Amazon kursieren mehrere Bücher von Autoren, die mit einer angeblichen Diagnose des Monarchen schnelles Geld machen wollen. Allerdings handelt es sich hier keineswegs um fundierte Fakten, sondern um bloße Fake-News.

Der Buckingham-Palast ist über die Skrupellosigkeit der Betrüger schockiert und lässt über einen Sprecher ausrichten:

Solche Titel, die über die Diagnose und Behandlung Seiner Majestät spekulieren, sind aufdringlich, unsensibel und voller Ungenauigkeiten. Unser Rechtsteam wird die Angelegenheit genau beobachten.

Buckhingham-Palast Daily Mail

Auch der Versandhandel Amazon reagiert prompt und stellt sämtliche Fake-Titel offline. In einem offiziellen Statement heißt es: "Wir haben Inhaltsrichtlinien, die festlegen, welche Bücher zum Verkauf angeboten werden dürfen, und wir untersuchen umgehend jedes Buch, wenn ein Problem gemeldet wird."

König Charles III. verlässt The London Clinic.
Erst die Schock-Diagnose Krebs, jetzt auch noch Betrüger, die mit dem Leiden anderer Geld machen wollen... Bildrechte: picture alliance/dpa/AP | Alberto Pezzali

11.02.2024 | Persönliche Worte: König Charles spricht erstmals über Krebsdiagnose

König Charles hat sich zum ersten Mal selbst zu seiner Krebs-Diagnose geäußert! Auf seiner Instagramseite bedankt sich der britische König "für die zahlreiche Unterstützung und die vielen Genesungswünsche", die er in den vergangenen Tagen erhalten hat.

Wie alle Krebsbetroffenen wissen werden, sind solche freundlichen Gedanken der größte Trost und Ermutigung.

König Charles III.

Außerdem freue es ihn, dass "das Teilen seiner eigenen Diagnose dazu beigetragen hat, das Verständnis der Öffentlichkeit zu fördern", erklärt der 75-Jährige weiter. Es sei ihm wichtig, dass die Arbeit und das Engagement derjenigen anerkannt werde, die Krebspatienten und deren Familien unterstützen.

Ob Organisationen, Pfleger oder Ärzte: Sie alle haben seine "lebenslange Bewunderung für ihre unermüdliche Fürsorge und Hingabe", so Charles. Er schätze dies nur noch mehr, seitdem er seine eigene, persönliche Erfahrung damit gemacht habe.

Laut der britischen Zeitung "The Guardian" berichten entsprechende Hilfsorganisationen, dass sie seit Bekanntwerden der Krebs-Diagnose von König Charles deutlich mehr Aufmerksamkeit erhalten.

König Charles auf dem Weg zur Messe 1 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
1 min

Brisant Mo 12.02.2024 17:15Uhr 00:29 min

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Video

08.02.2024 | So will König Charles III. anderen Krebspatienten helfen

Die Meldung, dass König Charles III. an Krebs erkrankt ist, war für viele ein Schock. Doch verzagen ist nicht! Der 75-Jährige will seine eigene Diagnose nutzen, um anderen, die in einer vergleichbaren Situation stecken, zu helfen. Ziel ist, das Bewusstsein für seine und ähnliche Erkrankungen zu stärken. Auch aus diesem Grund wurde seine Krebsdiagnose überhaupt erst öffentlich gemacht.

Jetzt geht der Monarch noch einen Schritt weiter und hat Tipps für den Umgang mit Krebspatienten veröffentlicht. Gemeinsam mit der Wohltätigkeitsorganisation "Maggie's" wurde auf dem offiziellen Instagram-Account der Königsfamilie ein Post veröffentlicht: "Wege, um krebskranke Freunde oder Familienangehörige zu unterstützen".

Für die Tipps wurden Krebspatienten nach Beispielen gefragt, die ihnen persönlich geholfen haben. Ein wichtiger Punkt dabei: Man solle so mit einem betroffenen Freund sprechen, wie man es auch normalerweise tun würde. Und es gilt, ohne Vorurteile zuzuhören, wenn die betroffene Person über Ängste oder andere ernste Dinge sprechen möchte.

Auch praktische Tipps wurden genannt: So solle man etwa spontan zum Essen vorbeikommen oder kleine Haushaltsaufgaben übernehmen, ohne groß darüber zu sprechen.

Neben Anlaufstellen für Betroffene folgt der wichtigste Tipp am Ende: "Bleib einfach ein Freund."

König Charles III. verlässt The London Clinic.
König Charles will anderen Menschen mit Krebserkrankung helfen. (Archiv) Bildrechte: picture alliance/dpa/AP | Alberto Pezzali

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 26. Februar 2024 | 17:15 Uhr

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