Prinzessin Madeleine
Prinzessin Madeleine ist mit ihren 41 Jahren fast faltenfrei. Alles Natur pur? Bildrechte: IMAGO / TT

Plötzlich glattgebügelt? Prinzessin Madeleine, Königin Letizia und Co.: Die Royals und ihre Beauty-Ops

18. Januar 2024, 15:42 Uhr

Prinzessin Madeleine überrascht aktuell mit ihrem veränderten Aussehen. In den Sozialen Netzwerken wird gemunkelt: Hat die Schwedin beim Beauty-Doc nachhelfen lassen?

BRISANT hat eine Expertin gefragt.

Prinzessin Madeleine und Königin Silvia
Licht und Make-up? Oder wurde hier vielleicht doch etwas gemacht? Jüngste Fotos von Madeleine werfen Fragen auf. Bildrechte: IMAGO / TT

Prinzessin Madeleine: Hat sie, oder hat sie nicht?

Dr. Victoria Hoffmeister ist Fachärztin für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie in München. Ihr Urteil zu Prinzessin Madeleines jüngsten Fotos:

Früher wie heute hat Madeleine eine prominente Wangenregion mit sehr schönen, hohen Jochbögen. Umso älter wir werden, umso mehr Fettgewebe verlieren wir im Mittelgesicht und dadurch sehen natürlich auch die Gesichter markanter aus. 

Dr. Victoria Hoffmeister Brisant

Entgegen der Laien-Meinung auf Social Media denkt Dr. Victoria Hoffmeister nicht, dass Madeleine nachgeholfen hat - wenn, dann nur minimal:

Ich finde sie sieht für ihr Alter super frisch aus. Es kann natürlich sein, dass im Stirn- und Zornesfaltenbereich ein bisschen mit Botox nachgeholfen wurde, denn diese Regionen sind für ihr Alter schon besonders glatt.

Dr. Victoria Hoffmeister Brisant

Ohnehin geht der Trend hin zu minimal-invasiven Eingriffen. Bei den Patienten herrsche eine "Fillermüdigkeit": "Die Menschen wünschen sich einen natürlichen Look."

Victoria Hoffmeister arbeitet deshalb sehr gern mit Kollagen-Stimulationen. "Das heißt, dass ich die körpereigene Kollagenbildung wieder anrege. Dadurch sieht man insgesamt etwas frischer aus, die Haut bekommt mehr Glanz und Spannkraft zurück."

Schwedens Prinzessin Madeleine auf Gotland, 2016
Prinzessin Madeleine 2016. Laut der Expertin hat sie sich in den letzten Jahren kaum verändert. Bildrechte: picture alliance / dpa | Albert Nieboer

Hat sie oder hat sie nicht? Die Welt wird es wohl nicht zu 100 Prozent erfahren. Nicht jeder steht offen zu seinen Schönheits-OPs - und muss es auch gar nicht.

Dennoch gibt es Royals, die beim Thema Beauty-Doc etwas auskunftsfreudiger sind.

Ein neues Näschen für Letizia

In Spanien hat man es schwarz auf weiß: Die Königin hat beim Schönheits-Chirurgen nachhelfen lassen. 2008 ließ sich Letizia die Nase operieren.

Porträt von Letizia Ortiz Rocasolano
Letizia in den 90er-Jahren, noch vor ihrer Zeit am Hof und vor ihren Beauty-Eingriffen. Bildrechte: picture-alliance / dpa | Tve_Ho

Das Ergebnis war so offensichtlich, dass sich der Hof zu einem offiziellen Statement gezwungen sah. Darin hieß es, dass der Eingriff wegen "Atemproblemen" nötig gewesen sei.

Nun ja, ob das tatsächlich der einzige Grund war? Wer weiß. Royal-Fans munkeln, dass neben der Nase auch Letizias Kinn abgerundet wurde.

Vorher, nachher: die spanische Prinzessin Letizia im Profil
Vorher nachher: Ihre Nase hat sich Letizia operieren lassen - aber auch das Kinn? Bildrechte: picture-alliance/ dpa | epa Martin/A2609 efe Diaz

Fergie: "Ja, ich hatte Schönheits-OPs."

Botox, Stammzellen-Therapie, Laserbehandlung, Facelifting: Herzogin Sarah Ferguson steht zu ihren Schönheits-Operationen - und hat schon einiges ausprobiert, um der Natur etwas auf die Sprünge zu helfen.

"Ich hatte Botox vor langer Zeit, als noch nichts anderes auf dem Markt verfügbar war", plauderte Fergie im Interview mit "Femail" und der "Daily Mail". Aber: "Mir gefällt der eingefrorene Look nicht."

Stattdessen setzte sie vor einigen Jahren auf ein Fadenlifting. In gewohnt humorvoller Fergie-Manier geht die Herzogin von York genau ins Detail: "Es ist, als würde man im Garten die Erbsen hochbinden." Bei einem Fadenlifting wird das Gewebe unter der Haut mit medizinischem Faden zusammengenäht und somit nach oben gezogen. Die Nähte lösen sich von allein auf.

Sarah Ferguson
Sarah Ferguson (hier 2022) fühlt sich pudelwohl - kleinerer Beauty-Eingriffe sei Dank. Bildrechte: IMAGO/UPI Photo

Doch das wars noch nicht, Fergie ist experimentierfreudig, wenn es um ihre Optik geht: Wie sie "Femail" verriet, schwört sie für ein schönes Kinn und einen straffen Hals seit 2013 auf Mesotherapie. Hierbei werden verschiedene Vitamine unter die Haut gespritzt, damit sie glatter wirkt. Vor der Hochzeit ihrer Tochter Prinzessin Eugenie setzte Fergie außerdem auf eine invasive Laserbehandlung.

Übrigens: Auch die Tatsache, dass Fergie wieder auf Stilettos laufen kann, verdankt sie der modernen Medizin. Lange musste die Herzogin auf hohe Schuhe verzichten. "Ich schätze, ich habe mir meine Füße durch das viele Reiten ruiniert", sagte Fergie der "Daily Mail".

Deshalb hat sie den Knochen ihres großen Zehs abschleifen lassen. Eine Stammzellen-Injektion habe dann dafür gesorgt, dass der Knochen nachwächst und der Schuh nicht mehr drückt.

Sarah Ferguson besucht Götheborg, 2017
Fergie 2017 - vor ihrem Fadenlifting. Bildrechte: imago images/TT

Gräfin Alexandra gibt Lifting zu

Ähnlich offen wie Fergie geht auch Alexandra von Frederiksborg, die Ex-Frau von Prinz Joachim, mit ihren Eingriffen um.

Ihre Presseberaterin Helle von Wildenrath Løvgreen bestätigte vor drei Jahren, dass die damals 56-Jährige ein Mini-Facelifting hatte. Angeblich bestand die Gräfin ausdrücklich darauf, dass die Welt davon erfährt. Denn: "Die Gräfin ist der Meinung, dass moderne Frauen zu ihren Entscheidungen stehen und sich nicht schämen sollten", so Helle von Wildenrath Løvgreen laut der dänischen Zeitung "Billed Bladet". "Es wird allmählich zu einer natürlichen Sache, etwas machen zu lassen, und nur sehr wenige Menschen können sagen, dass sie frei davon sind."

Prinz Nikolai und Prinz Felix von Dänemark und Gräfin Alexandra von Frederiksborg
Lifting? Na und? Gräfin Alexandra (hier mit ihren Söhnen Nikolai und Felix) steht selbstbewusst zu sich. Bildrechte: Netherlands OUT / Point De Vue Out

Fürstin Charlène: Hat sie oder hat sie nicht?

Kaum ein Royal muss sich mehr Kommentare über seine Optik gefallen lassen, als Fürstin Charlène. Ihr Beauty-Wandel beherrscht seit ihrer Hochzeit mit Fürst Albert die Gazetten. Doch schaut man sich alte Fotos an, fällt tatsächlich auf: Ihr Look hat sich über die Jahre tatsächlich stark verändert.

Charlene Monaco
Fürstin Charlène als Monacos Grande Dame: Sind Hair und Make-up Schuld an ihrem veränderten Äußeren? Oder hat die Fürstin nachhelfen lassen? Bildrechte: dpa

Von Botox, Lipfillern, Hyaluron in den Wangen, Faceliftings und Nasen-Ops ist da die Rede. Vom Hof offiziell bestätigt wurde keiner der Eingriffe - allerdings auch nicht dementiert.

Portrait: die südafrikanische Schwimmerin: Charlene Wittstock im Februar 2006
Natur pur: Fürstin Charlène, damals noch Charlene Wittstock, 2006. Bildrechte: IMAGO / Gallo Images

(Dieser Artikel wurde am 17.11.2023 erstmals veröffentlicht.)

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 24. November 2023 | 17:15 Uhr

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