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Ist der Hund weggelaufen, kann man ihn per GPS-Tracker wiederfinden. So das Versprechen der Tracker-Hersteller. Bildrechte: picture alliance / dpa-Zentralbild | Stephan Schulz

Hund weggelaufenGPS-Tracker für Hunde im Test: Diese Geräte sind die besten

02. März 2024, 10:39 Uhr

Inhalt des Artikels:

Hundebesitzer kennen das Problem beim Gassi gehen: Der Hund, der normalerweise brav an der Seite läuft, ist plötzlich weg. Mit GPS-Trackern soll es möglich sein, den genauen Standort der Tiere zu bestimmen. Die Experten der Stiftung Warentest haben ein paar der handelsüblichen Modelle getestet.

Diese Geräte wurden getestet:

  • "Prothelis Area Pets" für 116 Euro. Mit dem notwendigen Mobilfunkabo für zwei Jahre fallen hier Gesamtkosten von mindestens 219 Euro an.
  • "Tractive GPS Tracker for dogs" mit Gesamtkosten von 170 Euro
  • der Tracker von "Fressnapf" für insgesamt 76 Euro
  • der "Invoxia Mini-Tracker" für insgesamt 199 Euro

Zu den Anschaffungskosten für das Gerät kommen meist laufende Kosten hinzu, weil die Geräte ja Ortungsdaten über Mobilfunk schicken und da muss man dann eine Art Abo abschließen.

Sandra Schwarz | Stiftung Warentest

Spezielle Tracker für Hunde lassen sich leicht am Halsband anbringen. Bildrechte: picture alliance / dpa Themendienst | Andrea Warnecke

Wie gut sind die Akku-Laufzeiten?

Eines vorweg: Die Akkulaufzeiten hängen davon ab, wie oft man das Tier trackt. "Wenn man das sehr häufig tut, dann muss man jeden Tag laden", sagt Sandra Schwarz von der Stiftung Warentest. "Ansonsten halten die Tracker auch so 5 bis 6 Tage durch, bis auf den Invoxia. Der kann auch bis zu 35 Tage durchhalten!"

Worauf man beim Kauf achten sollte

Im sogenannten Live-Modus steigt der Energieverbrauch der Geräte. Dieser Modus kommt zum Einsatz, wenn das Tier weg ist.

Praktisch: Die meisten Geräte haben einen Geofencing-Modus. Damit lassen sich virtuelle Grenzen festlegen, zum Beispiel um das Grundstück. Erst wenn der Hund das Grundstück verlässt, löst der Alarm aus.

Darauf sollte man beim Kauf achten, ebenso, ob die Geräte robust und wasserdicht sind.

Nicht nur Haustiere, sondern auch Kinder lassen sich per GPS tracken. Bildrechte: picture alliance / Lino Mirgeler/dpa | Lino Mirgeler

Das sind die Testergebnisse

  • Beim Test der Stiftung Warentest landet der "Invoxia" auf dem letzten Platz. Testurteil: befriedigend
  • Besser schneidet der "Fressnapf"-Tracker ab. Testurteil: gut
  • Noch etwas besser aus Sicht der Stiftung Warentest: "Tractive" und der Testsieger "Prothelis". Testurteil: ebenfalls gut für beide

BRISANT hat beim Hersteller "Invoxia" des Test-Verlierers nachgefragt, was er zu dem Ergebis sagt. Die Antwort: "Der Pet Tracker wird für 119 Euro verkauft, inklusive 3 Jahren Abonnement, und nicht für 199 Euro, wie im Artikel angegeben."

Außerdem verweist das Unternehmen auf neuere Modelle, die leistungsfähiger in Bezug auf die Standortbestimmung sein sollen.

Alternative Apple Air Tag?

Die Tracker im Test arbeiten anders als die bekannten Air Tags von Apple. Die Air Tags benutzen Positionsdaten von Handys in ihrer Umgebung, um ihren Standort zu ermitteln. Das System von Apple hat aber seine Grenzen: Sind keine Handys in der Nähe, funktioniert die Ortung nicht.

Quellen und weiterführende Links

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Dieses Thema im Programm:Das Erste | ARD Mittagsmagazin | 22. Februar 2024 | 12:00 Uhr