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Hochkarätig besetzt: "Die Saat" mit Heino Ferch, Ingrid Bolsø Berdal und Jonathan Berlin. Bildrechte: ARD Degeto/Odeon Fiction/NRK

Thriller-SerieDarum geht es in "Die Saat" im Ersten

10. Januar 2024, 15:34 Uhr

Perfekt für Sonntage auf der Couch: Die Thriller-Serie "Die Saat" hat alles, was eine gute Serie braucht. Mit einem hartnäckigen Polizisten, zwielichtigen Machenschaften von Großkonzernen und einem mysteriösen Verschwinden ist sie eine absolute Empfehlung!

Worum geht es in "Die Saat"?

Die Serie dreht sich um den deutschen Kommissar Max Grosz (gespielt von Heino Ferch), der nach einer Nieren-Transplantation aus dem aktiven Dienst genommen wird.

Als sein Neffe Victor (gespielt von Jonathan Berlin) verschwindet, kann Grosz seine Fähigkeiten als Ermittler unter Beweis stellen. Unterstützt wird er dabei von der norwegischen Polizistin Thea Koren (gespielt von Ingrid Bolsø Berdal), die er auf Spitzbergen trifft - dem Ort, an dem sich die Spur von Victor verliert.

Die Suche nach Victor führt die beiden Ermittler schnell in eine gefährliche Welt aus Intrigen. Victor will Beweise dafür sichern, dass der Saatgut-Konzern BSG auf ein Monopol auf bestimmtes Saatgut aus ist und dabei auch vor illegalen Geschäften nicht zurückschreckt.

Max und Thea ermitteln in einem Netz aus dunklen Machenschaften und politischen Interessen - und geraten dabei selbst ins Visier von BSG und seinen Handlangern.

Die Suche nach Viktor führt Max Grosz (Heino Ferch) bis nach Spitzbergen in Norwegen. Bildrechte: ARD Degeto/Odeon Fiction/NRK

So wurde die Serie gedreht

Der Klimawandel als zentrales Thema

Ein zentrales Thema der Serie sind die Auswirkung des Klimawandels auf die Ressourcen der Erde und die Frage, wie die Menschheit künftig damit umgehen muss.

Denn die Firma BSG hat ein Saatgut entwickelt, das ohne Pestizide höchst widerstandsfähig und ertragreich ist - scheinbar die perfekte Lösung im Kampf gegen den Welthunger.

Doch die Firma verfolgt dabei eigene Interessen, die nicht unbedingt der Beendigung von Nahrungsmittelknappheit in Ländern des globalen Südens dienen sollen.

Viktor Vegener (Jonathan Berlin) vor dem Svalbard Global Seed Vault in Spitzbergen. Bildrechte: ARD Degeto/Odeon Fiction/NRK

Wie viel Realität steckt in "Die Saat"?

Damit ist "Die Saat" hochaktuell und sehr real, denn Victors Spur führt in den Global Seed Vault in Spitzbergen, ein unterirdisches Gebäude, in dem Saatgut-Proben aus aller Welt lagern.

Ein Ort, der tatsächlich existiert. Das Gebäude beherbergt mehr als 5.000 Pflanzenarten, sicher geschützt, falls die ihre natürlichen Samen durch Naturkatastrophen oder menschliche Konflikte verloren gehen.

BSG-Chef Sven Benjamin (Seumas Sargent) stellt neu entwickeltes Saatgut vor und verfolgt damit ganz eigene Ziele. Bildrechte: ARD Degeto/Odeon Fiction/NRK

Internationale hochkarätige Besetzung

"Die Saat" wurde in Zusammenarbeit mit dem norwegischen und tschechischen Fernsehen an drei Orten gedreht: Prag, München und Spitzbergen.

Die Hauptrollen übernehmen Heino Ferch und Ingrid Bolsø Berdal als Ermittlerduo Max Grosz und Thea Koren, während Jonathan Berlin Grosz' Neffen Victor verkörpert.

Weitere Darsteller sind Friederike Becht als EU-Kommissarin Jule Kronberg, Seumas Sargent als CEO Sven Benjamin und Rainer Bock als dessen rechte Hand.

EU-Kommissarin Jule Kronberg (Friederike Becht) gibt dem Lobbyisten Jon Hoffmann (Rainer Bock) die Hand. Bildrechte: ARD Degeto/Odeon Fiction/NRK

"Die Saat" gibt es in der ARD Mediathek. Folge 1 bis 4 gibt es außerdem am 9. Dezember 2023 um 20.15 Uhr im Ersten, Folge 5 und 6 am 10. Dezember 2023 um 21.45 Uhr.

Quellen und weiterführende Links

Dieses Thema im Programm:Das Erste | BRISANT | 01. Dezember 2023 | 17:15 Uhr