Wer hat einen Wunsch? Sternschnuppenregen: Bis zu 60 Meteore pro Stunde
Bei klarer Sicht und mit etwas Glück kann man noch bis zum 24. August etliche Sternschnuppen am Nachthimmel sehen. Der Strom der Perseiden bietet jeden Sommer ein Himmelsschauspiel.
Der Höhepunkt des Spektakels am Himmel war bereits in der Nacht vom 12. auf den 13. August. Doch Sternschnuppenjäger können noch bis zum 24. August ihre Augen offen halten. Mit etwas Glück können bis zu 60 Sternschnuppen pro Stunde gesehen werden.
Beobachtung während der zweiten Nachthälfte am besten
Am besten stehen die Chancen, um viele Sternschnuppen zu sehen, in den frühen Morgenstunden. Erst wenn die Sonne gegen 23 Uhr vollständig untergegangen ist, wird es so richtig dunkel - die Voraussetzung für erfolgreiche Sichtungen.
Wo kann man die meisten Sternschnuppen sehen?
Die besten Chancen für die Sichtung haben Sie außerhalb von Städten. Dort ist der Nachthimmel am dunkelsten. Überall dort, wo es wenig künstliche Beleuchtung gibt, kann man die Sterne und Sternschnuppen gut beobachten - auf dem Land, auf Bergen oder größeren freien Flächen.
Außerhalb der hellerleuchteten Stadt hat man die größten Chancen eine Sternschnuppe zu sehen. (Symbolbild)
Das Problem: Der Mond
Das Mondlicht stört dabei aktuell immer weniger: Der Mond nimmt ab und geht erst gegen 23 Uhr auf.
Die schwächeren Sternschnuppen sollten also vor dem Hintergrund des etwas dunkleren Nachthimmels besser zu sehen sein als in den letzten Tagen.
Die Wetter-Aussichten werden besser!
Wer einen Wunsch in die Nacht schicken will, muss neben Sternschnuppen auch auf gutes Wetter hoffen. Das sieht momentan nicht überall optimal aus:
In der Nacht zum Mittwoch gibt's laut DWD-Vorhersage im Nordseeumfeld weiterhin dichte Bewölkung, örtlich sogar ein paar Tropfen Regen. Sonst ist es gering bewölkt oder klar, im äußersten Südwesten aber aufkommende dichte Bewölkung und Schauer. In der Nacht zum Donnerstag sieht es im Süden weiterhin schlecht aus, schauerartige Regenfälle sind angekündigt. Erst zum Wochenende soll es wieder klarer werden.
Sternschnuppen-Gucker sollten das aktuell gute Wetter mit klarem Himmel also noch nutzen!
Woher kommen die Sternschnuppen?
Die Perseiden zählen zu den bekanntesten Sternschnuppen-Strömen. Sie sind nach dem Sternbild Perseus benannt, aus dem sie zu kommen scheinen. Ihre Ursache liegt darin, dass die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne die Bahn des Kometen "109P/Swift-Tuttle" kreuzt und auf dessen verstreute Teilchen trifft. Diese verglühen dann als leuchtende Sternschnuppen, wenn sie in die Erdatmosphäre eintreten.
Quellen und weiterführende Links
BRISANT
dpa
NDR
Sternwarte Rodewisch
Deutscher Wetterdienst