Riley Keough bei einer Premiere
Riley Keough hat wohl die schwierigste Zeit ihres Lebens hinter sich. Bildrechte: picture alliance / Jordan Strauss/Invision/AP | Jordan Strauss

Erbstreit, Leihmutterschaft und Co. Riley Keough: Elvis-Enkelin packt aus

10. August 2023, 17:20 Uhr

Ich habe viel Schmerz durchgemacht. Teile von mir sind gestorben und ich habe mich gefühlt, als ob mein Herz explodiert wäre.

Riley Keough Vanity Fair

Riley Keough: Die Familie hält zusammen

Erbstreit, Sorgerecht, Leihmutterschaft: In ihrem Interview mit der "Vanity Fair" packt Riley Keough alles auf dem Tisch. Nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter Anfang des Jahres scheute die Schauspielerin die Öffentlichkeit und zog sich in ihr Privatleben zurück. Das war auch bitter nötig.

Verantwortung für Schwestern übernommen

Denn plötzlich war sie die erste Bezugsperson für ihre jüngeren Schwestern Finley und Harper Lockwood. Sie nahm sich den beiden an und zog mit den 15-jährigen Zwillingen in ein Haus in Calabasas, dem Wohnort von Lisa Marie Presley. "Nachdem meine Mutter gestorben war, musste ich in der Nähe meiner Schwestern sein."

Baby kam per Leihmutter zur Welt

Keine leichte Aufgabe, immerhin wurde Riley Ende 2022 selbst zum ersten Mal Mutter eines Mädchens. Der Name ihrer Tochter: Tupelo Storm - eine Hommage an ihren weltberühmten Großvater Elvis Presley (Tupelo ist sein Geburtsort) und ihren verstorbenen Bruder Benjamin Storm Keough.

Ihr Kind kam per Leihmutterschaft zur Welt. Aufgrund ihrer Lyme-Borreliose wollte Riley Keough ihr Kind nicht selbst austragen.

Riley Keough und Lisa Marie Presley bei einer Premiere
Der Tod ihrer Mutter traf Riley Keough hart. Jetzt spricht sie erstmals über die schlimme Zeit danach. Bildrechte: picture alliance / Jordan Strauss/Invision/AP | Jordan Strauss

Rührende Details zum letzten Treffen mit Lisa Marie

Laut "Vanity Fair" fällt es Riley Keough noch immer schwer, über den Tod ihrer Mutter zu sprechen, der Verlust sei noch zu frisch. Dennoch erinnert sie sich im Interview an den letzten Abend mit Lisa Marie zurück. Die beiden sahen sich bei einer Party für das Biopic "Elvis" am 11. Januar - einen Tag vor Lisa Maries Tod.

Wir haben zu Abend gegessen. Das war das letzte Mal, dass ich sie gesehen habe. Ich erinnere mich, dass ich daran dachte, wie schön sie aussah, und das war meine stärkste Erinnerung an dieses Abendessen.

Riley Keough Vanity Fair

Was ist dran am Erbstreit mit Priscilla Presley?

Seit Lisa Maries Tod gibt es immer wieder Gerüchte, dass der Elvis-Clan auseinander bricht. Schuld sei ein Streit ums Erbe.

Alles Quatsch? Im "Vanity Fair"-Interview betont Riley Keough, dass sie und ihre Großmutter Priscilla ein gutes Verhältnis haben - trotz der Negativschlagzeilen.

Es ist kompliziert. Wir sind eine Familie, aber es gibt auch eine große geschäftliche Seite. Ich glaube also, dass wir uns Klarheit verschaffen mussten. Es gab einen kleinen Umbruch, aber jetzt wird alles wieder so sein, wie es war.

Riley Keough Vanity Fair

Erst kürzlich wurde bekannt, dass Riley Keough offiziell zur alleinigen Verwalterin des Nachlasses ihrer verstorbenen Mutter ernannt worden ist. Böse Zungen behaupteten, dass Priscilla damit ein Problem habe.

Doch Riley stellt klar: "Alles, was in der Presse etwas anderes suggeriert, macht mich traurig, denn letzten Endes will sie nur Graceland, die Presley-Familie und das Erbe schützen."

Riley Keough bei einem Event
Die Streitigkeiten sind beseitigt, Riley Keough ist sich sicher: "Es wird alles wieder, wie es war." Ihre Großmutter Priscilla sei eine "wunderbare Frau". Bildrechte: picture alliance / Jordan Strauss/Invision/AP | Jordan Strauss

Elvis-Enkelin möchte nicht "die arme Riley" sein

In den vergangenen Jahren musste Riley Keough einiges verkraften - zum Beispiel den Suizid ihres Bruders im Jahr 2020. Benjamin bezeichnet Riley als "zu sensibel für diese raue Welt."

Dennoch hat sie nie ihren positiven Blick auf das Leben verloren. Denn neben den Tragödien gab es auch immer wieder glückliche Momente, wie die Geburt ihrer Tochter oder den Emmy-Award für ihre Rolle in der umjubelten Serie "Daisy Jones and The Six".

Ich glaube, ich bin für einige wunderbare Dinge ausgewählt worden und auch für einige schreckliche. Ich bin mir bewusst, dass ich eine Menge verrückter Dinge durchgemacht habe, aber ich fühle mich nicht als Opfer. Ich fühle mich nicht wie die arme Riley […] Ich fühle mich auch nicht wirklich auserwählt.

Riley Keough Vanity Fair

Dieses Thema im Programm: Das Erste | BRISANT | 10. August 2023 | 17:15 Uhr

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